Schwangerschaft und Magnesiummangel

Eine schwangere Frau hat einen überdurchschnittlichen Magnesiumbedarf. Bei einer Unterversorgung mit Magnesium besteht eine deutlich erhöhte Gefahr, dass es bei der Mutter oder dem (ungeborenen) Kind zu Komplikationen kommt. Auch nach der Geburt ist eine Zufuhr von Magnesium während der Stillzeit ratsam. Das gilt auch, wenn postnatale Depressionen und andere Probleme auftreten.

Empfohlene Produkte

Magnesium und Schwangerschaftsbeschwerden

Bei nicht ausreichender Deckung des Magnesiumbedarfs ist das Risiko für das Auftreten von Schwangerschaftsbeschwerden erhöht. Ein harter Babybauch beispielsweise ist eigentlich völlig normal. Während der gesamten Schwangerschaft zieht sich die Muskulatur der Gebärmutter immer wieder zusammen. Dieser Vorgang geht jedoch mit unangenehmen Spannungen einher. Magnesium entspannt, wodurch Verhärtungen weniger häufig auftreten oder sich schneller wieder lösen. Viele Schwangere leiden unter Wadenkrämpfen, die meistens nachts auftreten. Eine Unterversorgung mit Magnesium gilt als mögliche Ursache. Ein weiteres Phänomen, das Schwangere nachts nicht schlafen lässt, sind unruhige Beine, auch Restless Legs Syndrom genannt. Die Ursachen dieses Syndroms sind nicht eindeutig geklärt. Tatsache ist aber, dass überdurchschnittlich viele schwangere Frauen davon betroffen sind und Magnesium in vielen Fällen gute Dienste leistet. Sehen Sie sich dazu dieses englischsprachige Video an: Schwangerschaft und Magnesium.

Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass Magnesium auch bei Stimmungsschwankungen und Schlaflosigkeit hilft. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass Magnesium kein Medikament oder Wundermittel, sondern ein natürlicher Mineralstoff ist, der in der Schwangerschaft mehr als sonst benötigt wird.

Magnesium fürs Baby

Der Magnesiumbedarf während der Schwangerschaft ist um etwa 20 % bis 40 % erhöht. Da es ohnehin schon schwierig ist, die tägliche Mindestmenge durch die Nahrung zu decken, sollten schwangere Frauen besonders auf die Symptome eines Magnesiummangels achten. In diesem Zusammenhang ist das folgende Video in englischer Sprache interessant: Symptome für Magnesiummangel. Nicht nur der Mutter, sondern auch dem ungeborenen Kind kommt Magnesium zugute. Das Risiko einer Schwangerschaftsvergiftung sinkt bei einem ausgewogenen Magnesiumhaushalt. Außerdem kommen Babys, deren Mütter ausreichend mit Magnesium versorgt sind, mit einem höheren Geburtsgewicht zur Welt.

Magnesium während und nach der Geburt

Eine schmerzfreie Geburt gibt es nicht. Aber eine Wassergeburt unter Beimischung von Magnesium ermöglicht den Gebärenden, die sich darauf einlassen möchten, ein Höchstmaß an Entspannung während der Entbindung. Lesen Sie hier in niederländischer Sprache mehr zum Thema Wassergeburt.

Die rosaroten Wolken während der Schwangerschaft färben sich für manche Mütter nach der Entbindung grau. Sie entwickeln eine postnatale Depression. Mögliche Ursachen dafür sind neben psychischen und sozialen Faktoren hormonelle Veränderungen nach der Geburt. Der gestörte Hormonhaushalt muss nach der Entbindung erst wieder sein Gleichgewicht finden. Auch bei der postnatalen Depression bietet sich Magnesium als natürliches Hilfsmittel zur Vorbeugung oder zur Linderung der Symptome an.

Empfohlene Magnesiumprodukte für die Schwangerschaft

Erster bis dritter Monat
Zweimal pro Woche ein Fußbad mit jeweils 125 Gramm Magnesiumkristallen. An den anderen Tagen 10 bis 15 Sprühstöße Magnesiumöl aufbringen. Je nach Bedarf Body Cream einmassieren. Eine Wohltat für die Haut!

Vierter bis sechster Monat
Dreimal pro Woche ein Fußbad. An den anderen Tagen etwa 15 Sprühstöße Magnesiumöl aufbringen.
Je nach Bedarf Body Cream einmassieren.

Tipp: Die Body Cream entfaltet eine besonders angenehme Wirkung, wenn sie in den Bauch einmassiert wird. Die gespannte Haut wird geschmeidig und sanft. Und zusätzliches Magnesium ist in jedem Fall wünschenswert.

Siebter Monat bis zur Entbindung
Dreimal pro Woche ein Fußbad. An den anderen Tagen 15 bis 20 Sprühstöße Magnesiumöl aufbringen.
Je nach Bedarf Body Cream einmassieren.

Ein wenig zusätzliches Magnesiumöl hilft, wenn Muskelkrämpfe, Schlaflosigkeit oder ein harter Bauch dann immer noch für Beschwerden sorgen. Zur wohltuenden Tiefenentspannung nehmen Sie ab und zu ein Vollbad mit einem Kilogramm Magnesiumkristallen. Magnesiumöl lässt sich besonders gut auf den Bauch und die Füße aufbringen. Bei Wadenkrämpfen die betroffenen Partien einreiben.