Welches Magnesium ist für mich geeignet?

Immer mehr Menschen sind davon überzeugt, dass sie zusätzliches Magnesium brauchen. Aber welches Magnesium ist das Beste?

Zechsal arbeitet mit drei Magnesiumarten - Chlorid, Citrat und Bisglycinat. In Bezug auf die Aufnahme und Bioverfügbarkeit verdienen alle diese Arten die Bezeichnung “gut bis ausgezeichnet“. Bei bestimmten Beschwerden gibt es allerdings Unterschiede in der Funktionsweise und Wirksamkeit dieser Magnesiumarten.

Bevor Sie sich für ein bestimmtes Magnesium oder eine Kombination der unterschiedlichen Arten entscheiden, lesen Sie hier einige Tipps, die Sie bei der Wiederherstellung Ihres Magnesiumgleichgewichts berücksichtigen sollten:

     •   Die notwendige Menge ist persönlich und hängt von vielen Faktoren ab. Sie können reichlich ausprobieren, wie viel von welcher Art wann zu Ihnen passt. Die Selbstdiagnosepakete helfen Ihnen dabei.
     •   Ihr persönlicher Tagesbedarf an Magnesium kann variieren. So können viel Bewegung, Stress oder der Gebrauch von Medikamenten zu einem höheren Magnesiumbedarf führen.
     •   Magnesium ist für uns unersetzlich, denn es bestimmt, wie gut andere Vitamine und Mineralien aufgenommen oder im Körper eingesetzt werden.
     •   Wenden Sie sich im Zweifelsfall immer an Ihren Arzt oder Therapeuten.
     •   Mehrere Verbindungen nebeneinander: großartig!
     •   Ein eventueller Magnesiumüberschuss verlässt den Körper auf natürliche Weise über die Nieren oder durch Schwitzen.

Weitere Hintergrundinformationen zu den verschiedenen Magnesiumarten können Sie unten lesen.

 Transdermales Magnesium

Obwohl Magnesiumchlorid auch leicht über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden kann, wird es am häufigsten zur transdermalen Aufnahme, also über die Haut, verwendet. Diese Form der Ergänzung wurde schon in der Antike verwendet, denn bereits die Römer nahmen ein wohltuendes Bad und zwar im Toten Meer. Die Heilung in Salzquellen gibt es also seit Jahrhunderten und ist in vielen Teilen der Welt immer noch ein anerkannter Bestandteil des Wohlbefindens und der Gesundheit.

Seit 2008 ist in Privathaushalten ein Anstieg der Verwendung von transdermalem Magnesium zu verzeichnen. Diese Erscheinung ist auf eine Kombination mehrerer Faktoren zurückzuführen:

     •   Veröffentlichungen zur überlegenen Bioverfügbarkeit von transdermalem Magnesiumchlorid.
     •   Stärkeres Bewusstsein für strukturellen Magnesiummangel bei großen Teilen der Weltbevölkerung.
     •   Die Nutzung von Magnesiumquellen zur Ergänzung.

Dieser letzte Punkt gilt schon seit einiger Zeit für das Tote Meer und in geringerem Maße auch für die Salzseen in den Vereinigten Staaten. Ein wesentlicher Anreiz war die Verfügbarkeit von Magnesium aus der Zechstein-Quelle ab 2008. Dieses Magnesiumchlorid, das schnell die Bezeichnung "aus der reinsten Quelle der Welt" erhielt, ist seitdem auf dem Vormarsch.

Obwohl es derzeit noch keine schlüssigen wissenschaftlichen Beweise für das Ausmaß der transdermalen Aufnahme gibt, befürworten immer mehr Menschen dieses Magnesium und die transdermale Anwendung. Die Tatsache, dass es sich um ein reines Naturprodukt handelt, das neben einem hohen Gehalt an Magnesiumchlorid auch eine einzigartige Mischung von Spurenelementen enthält, hilft hier zweifellos. Noch wichtiger sind möglicherweise:

     •   die geringere Wahrscheinlichkeit von Magen-Darm-Beschwerden
     •   die erlebte (direkte) Wirkung

Orales Magnesium

Bei oraler Einnahme dominieren die sogenannten "organischen" Formen. Zusätzlich wurde das "anorganische" Ion, an das das Magnesium gebunden ist, in einem Prozess durch eine Substanz aus lebender Natur, eine Säure oder eine Aminosäure ersetzt. Dank dieser hergestellten Verbindung nimmt der Körper dann in Pillen- oder Pulverform das Magnesium besser auf als in den natürlichen anorganischen Formen. Eine Ausnahme bildet das Magnesiumchlorid und in etwas geringerem Maße auch das Magnesiumsulfat.

Die letztere Form wird allerdings medizinisch (intravenös) verwendet. Die Verwendung von Magnesiumsulfat anstelle des körpereigenen Magnesiumchlorids hat eher historische als medizinische / biologische Gründe.

Innerhalb der organischen Formen zur oralen Einnahme ist die Citratverbindung eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Form. Die Zitrusverbindung ist logisch, hat eine besonders gute Wirkung auf Muskeln und Gelenke und sie liefert mehr Energie. Ein Nachteil dieser Form ist, dass Magen-Darm-Beschwerden auftreten können.

Bei Magnesium-Bisglycinat ist das Risiko von Magen-Darm-Beschwerden geringer, denn diese spezielle Aminosäureverbindung wird vom Körper sehr gut aufgenommen. Der Darm-Hirn-Achse wird eine wichtige Rolle bei ihrer Funktion zugeschrieben, was die positive Auswirkung auf unser Gedächtnis, Nervensystem, unsere Konzentration, Lernfähigkeit und mentale Entspannung (Anti-Stress) erklärt.