Warum Spazierengehen gesund ist

Spazieren und Gesundheit

 

Warum Spazierengehen so gesund ist

Spazierengehen ist eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, Körper und Geist gesund zu halten. Schon der griechische Arzt Hippokrates wusste vor mehr als 2.000 Jahren: „Gehen ist die beste Medizin.“ Was er nicht erwähnte: Spazierengehen hilft nicht nur bei der Genesung, sondern kann vor allem dazu beitragen, Beschwerden vorzubeugen. Wer sich mit einem gesunden Lebensstil beschäftigt, kommt früher oder später am Thema Bewegung nicht vorbei. Wir haben für Sie zusammengestellt, warum Spazierengehen so gesund ist.

Spazierengehen – ein Wundermittel ohne großen Aufwand

Das Schöne am Spazierengehen ist, dass man dafür kein Leistungssportler sein muss. Bereits mehrmals pro Woche 30 Minuten oder ein 15-minütiger Spaziergang nach den Mahlzeiten können einen positiven Effekt haben. Wichtig ist jedoch, auf die richtige Ausrüstung zu achten. Gute Schuhe und passende Kleidung sind entscheidend. Wer in Flip-Flops oder hohen Absätzen unterwegs ist, riskiert schnell Beschwerden oder Verletzungen. Auch extreme Hitze oder Kälte ohne ausreichenden Schutz können dem Körper zusetzen. Mit der richtigen Vorbereitung wird Spazierengehen zu einer angenehmen Gewohnheit, von der Sie jeden Tag profitieren.

Welche gesundheitlichen Vorteile hat Spazierengehen?

Spazierengehen bietet zahlreiche Vorteile für die Gesundheit:

  • Es unterstützt Herz und Kreislauf. Wer fünfmal pro Woche 30 Minuten spazieren geht, kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich senken.
  • Es stärkt die Knochen und kann das Risiko von Knochenbrüchen reduzieren.
  • Es hilft bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels und kann beim Abnehmen unterstützen.
  • Die Darmflora wird gefördert und Verstopfungen können gelindert werden.
  • Menschen mit Gelenkbeschwerden bleiben oft länger beweglich.
  • Das Immunsystem wird gestärkt: Regelmäßige Spaziergänger werden seltener krank und erholen sich schneller.
  • Es kann den altersbedingten geistigen Abbau verlangsamen.
  • Nach einem ausgedehnten Spaziergang schlafen viele Menschen besser.
  • Besonders Spaziergänge in der Natur wirken beruhigend und entspannend.
  • Spazierengehen fördert Kreativität und Konzentrationsfähigkeit.
  • Die Ausschüttung von Endorphinen kann Stress reduzieren und die Stimmung verbessern.

Die positiven Auswirkungen zeigen sich nicht nur körperlich, sondern auch mental. Deshalb empfehlen viele Ärzte heute regelmäßige Spaziergänge als vorbeugende Maßnahme für mehr Gesundheit und Wohlbefinden. Kaum eine andere Form der Bewegung ist so einfach und gleichzeitig so wirksam.

Bewusst gehen

Ganz gleich, ob Sie viel oder wenig laufen: Jeder Spaziergang trägt zu Ihrer Gesundheit bei. Um Beschwerden vorzubeugen, sollten Sie jedoch auf eine gute Haltung und die richtige Technik achten. Vermeiden Sie es, Ihre Gehstrecke oder Ihr Tempo zu schnell zu steigern. Folgende Tipps helfen dabei:

  • Schauen Sie nicht ständig auf den Boden. Halten Sie den Kopf aufrecht und genießen Sie Ihre Umgebung.
  • Machen Sie leichte, kurze Schritte – auch bei höherem Tempo.
  • Gehen Sie möglichst geradeaus, mit nach vorne gerichteten Zehen und hüftbreitem Stand.
  • Achten Sie auf eine aufrechte Haltung: Schultern leicht zurück, Bauchmuskulatur sanft aktiviert.
  • Schwingen Sie die Arme natürlich mit.
  • Atmen Sie ruhig und gleichmäßig ein und aus.

Wählen Sie nach Möglichkeit Strecken, die Ihnen gefallen, und passen Sie Länge sowie Untergrund Ihrem Fitnesslevel an. Genießen Sie die Natur und nutzen Sie die Zeit, um den Kopf frei zu bekommen. Spazierengehen und Gesundheit gehören eng zusammen – vorausgesetzt, Sie hören auf die Signale Ihres Körpers.

Verletzungen vermeiden und den Spaziergang genießen

Spazierengehen wirkt selbstverständlich und unkompliziert. Dennoch können Beschwerden entstehen. Zu den häufigsten Problemen gehören:

  • Schmerzen in Knien, Hüften, Knöcheln oder Füßen
  • Fersensporn, Achillessehnenbeschwerden oder Schienbeinschmerzen
  • Muskelkater, Krämpfe oder Blasen

Oft sind ungeeignetes Schuhwerk oder eine zu schnelle Steigerung der Belastung die Ursache. Beginnen Sie daher langsam und steigern Sie Umfang und Tempo schrittweise. Naturwege auf Gras oder Sand sind häufig gelenkschonender als Asphalt. Tragen Sie trockene, atmungsaktive Socken und nehmen Sie bei längeren Touren ein Ersatzpaar mit.

Auch der Oberkörper kann belastet werden:

  • Geschwollene Hände oder Finger durch eine eingeschränkte Durchblutung
  • Schulterbeschwerden durch einen zu schweren oder schlecht sitzenden Rucksack
  • Beschwerden an Händen und Handgelenken durch die falsche Nutzung von Wanderstöcken

Nutzen Sie Ihre Arme aktiv beim Gehen, wechseln Sie regelmäßig die Haltung und achten Sie auf einen leichten, gut sitzenden Rucksack. Wenn Sie Wanderstöcke verwenden, lohnt es sich, die richtige Technik zu erlernen.

 

Magnesium und Spazierengehen

Spazierengehen sorgt für Entspannung und Wohlbefinden, fordert aber gleichzeitig Muskeln und Sehnen. Magnesium spielt eine wichtige Rolle für die normale Muskelfunktion und unterstützt den Energiestoffwechsel. Es trägt dazu bei, Muskeln leistungsfähig und geschmeidig zu halten.

Nach körperlicher Aktivität ist ausreichende Erholung wichtig. Ein warmes Fußbad mit Magnesiumflocken kann dabei helfen, zu entspannen. Es pflegt die Füße und sorgt für ein angenehmes Gefühl nach längeren Spaziergängen.

Auch eine Massage mit Magnesiumgel ist nach einer ausgedehnten Wanderung wohltuend. Sie unterstützt die Regeneration und kann müde Muskeln entspannen.

Darüber hinaus gibt es spezielle Produkte von WandelWol, die für mehr Komfort beim Gehen entwickelt wurden. Die weiche Wolle schützt die Haut vor Reibung und Blasenbildung. Die sogenannten Wanderhölzchen können helfen, geschwollene Finger oder Hände während längerer Spaziergänge zu vermeiden. Zusammen bieten diese kleinen Hilfsmittel eine wertvolle Unterstützung, damit Spazierengehen gesund, angenehm und entspannend bleibt.

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